© Foto: Jörg Krause

Essen kann ein recht sinnliches und aufregendes Erlebnis sein. Oft genug reduziert sich Essen leider nur auf notwendige Nahrungszufuhr: Wir essen dann achtlos, ohne bewusst und aufmerksam zu schmecken. Es kann bereichernd sein, wenn wir beim Essen wieder mehr auf unsere Sinne achten: Schmecken, aber auch Riechen und Schauen. Die ästhetische Erfahrungsebene des Essens in den Mittelpunkt zu stellen, die Sinne zu wecken und zu schulen ist das Ziel der experimentellen Gemeinschaftsküche. Es geht aber um noch viel mehr: sich auf die eigenen Sinne und Fähigkeiten verlassen zu lernen und mit anderen gemeinsam das Risiko des Ausprobierens einzugehen.
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